Grosse Menschen

In der Geschichte jedes Landes gibt es viele Namen, die jeder kennen muss. Deutschland ist auch reich an hervorragenden Personen. Die Namen Röntgen, Brandt, Brecht, Schiller, Goethe, Heine, Wagner, Kepler kennen alle Menschen. Viele Deutscher wurden mit einem Nobelpreis ausgezeichnet (Nobelpreisträger, deren Nobelpreis vom Nobelpreiskomitee normalerweise für ein anderes Land geführt wird, die aber eindeutig auch deutsche Biographien aufweisen und somit auch in aller Regel als Deutsche gelistet werden, sind mit (*) gekennzeichnet):

Jahr

Person

Begründung für die Preisvergabe

Friedensnobelpreis

1926

Gustav Stresemann

Keine Begründung; Verhandlungspartner des Vertrages von Locarno

1927

Ludwig Quidde

Keine Begründung; Linksliberaler Historiker und Politiker. Von 1914 bis 1929 Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG); Organisator verschiedener internationaler Friedenskonferenzen

1935

Carl von Ossietzky

Keine Begründung; Pazifist und Journalist (das Deutsche Reich verbietet daraufhin seinen Staatsbürgern die Annahme des Preises)

1952

Albert Schweitzer*

Keine Begründung; Gründer des Tropenkrankenhauses in Lambaréné, Gabun

1971

Willy Brandt

Keine Begründung; für seine Ostpolitik

1973

Henry Kissinger*

Keine Begründung; für das Friedensabkommen von 1973 in Vietnam

Nobelpreis für Literatur

1902

Theodor Mommsen

„dem gegenwärtig größten lebenden Meister der historischen Darstellungskunst, mit besonderer Berücksichtigung seines monumentalen Werkes ‚Römische Geschichte‘“

1908

Rudolf Eucken

„auf Grund des ernsten Suchens nach Wahrheit, der durchdringenden Gedankenkraft und des Weitblicks, der Wärme und Kraft der Darstellung, womit er in zahlreichen Arbeiten eine ideale Weltanschauung vertreten und entwickelt hat“

1910

Paul Heyse

„als Huldigungsbeweis für das vollendete und von idealer Auffassung geprägte Künstlertum, das er während einer langen und bedeutenden Wirksamkeit als Lyriker, Dramatiker, Romanschriftsteller und Dichter von weltberühmten Novellen an den Tag gelegt hat“

1912

Gerhart Hauptmann

„vornehmlich für seine reiche, vielseitige, hervorragende Wirksamkeit auf dem Gebiete der dramatischen Dichtung“

1929

Thomas Mann

„vornehmlich für seinen großen Roman ‚Buddenbrooks‘, der im Laufe der Jahre eine immer mehr sich festigende Anerkennung als ein klassisches Werk der zeitgenössischen Literatur gewonnen hat“

1946

Hermann Hesse*

„für seine inspirierte Verfasserschaft, die in ihrer Entwicklung neben Kühnheit und Tiefe zugleich klassische Humanitätsideale und hohe Stilwerte vertritt“

1966

Nelly Sachs*

„für ihre hervorragenden lyrischen und dramatischen Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Deutlichkeit interpretieren“

1972

Heinrich Böll

„für eine Dichtung, die durch ihre Verbindung von zeitgeschichtlichem Weitblick und liebevoller Gestaltungskraft erneuernd in der deutschen Literatur gewirkt hat“

1999

Günter Grass

„weil er in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat“

2009

Herta Müller

„die mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit zeichnet“

Nobelpreis für Chemie

1902

Hermann Emil Fischer

„als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch seine synthetischen Arbeiten auf dem Gebiet der Zucker- und Puringruppen erworben hat“

1905

Adolf von Baeyer

„als Anerkennung des Verdienstes, den er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine Arbeiten über die organischen Farbstoffe und die hydroaromatischen Verbindungen erworben hat“

1907

Eduard Buchner

„für seine biochemischen Untersuchungen und die Entdeckung der zellfreien Gärung“

1909

Wilhelm Ostwald

„als Anerkennung für seine Arbeiten über die Katalyse sowie für seine grundlegenden Untersuchungen über chemische Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten“

1910

Otto Wallach

„als Anerkennung des Verdienstes, den er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der alicyclischen Verbindungen erworben hat“

1915

Richard Willstätter

„für seine Untersuchungen der Farbstoffe im Pflanzenreich, vor allem des Chlorophylls“

1918

Fritz Haber

„für die Synthese von Ammoniak aus dessen Elementen“ (Haber-Bosch-Verfahren)

1920

Walther Hermann Nernst

„als Anerkennung für seine thermochemischen Arbeiten“

1925

Richard Adolf Zsigmondy

„für die Aufklärung der heterogenen Natur kolloidaler Lösungen sowie für die dabei angewandten Methoden, die grundlegend für die moderne Kolloidchemie sind“

1927

Heinrich Otto Wieland

„für seine Forschungen über die Zusammensetzung der Gallensäure und verwandter Substanzen“

1928

Adolf Windaus

„für seine Verdienste um die Erforschung des Aufbaus der Sterine und ihres Zusammenhanges mit den Vitaminen“

1930

Hans Fischer

„für seine Arbeiten über den strukturellen Aufbau der Blut- und Pflanzenfarbstoffe und für die Synthese des Hämins“

1931

Friedrich Bergius

„für ihre Verdienste um die Entdeckung und Entwicklung der chemischen Hochdruckverfahren“

Carl Bosch

1938

Richard Kuhn

„für seine Arbeiten über Carotinoide und Vitamine“

1939

Adolf F. J. Butenandt

„für seine Arbeiten über Sexualhormone“

1944

Otto Hahn

„für seine Entdeckung der Kernspaltung von Atomen“

1950

Otto P. H. Diels

„für ihre Entdeckungen und die Entwicklung der Dien-Synthese“

Kurt Alder

1953

Hermann Staudinger

„für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der makromolekularen Chemie“

1963

Karl Ziegler

„für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Chemie und der Technologie der Hochpolymeren“ (Ziegler-Natta-Verfahren)

1967

Manfred Eigen

„für seine Untersuchungen von extrem schnellen chemischen Reaktionen, die durch Zerstörung des Gleichgewichts durch sehr kurze Energieimpulse ausgelöst werden“

1971

Gerhard Herzberg*

„für seine Arbeiten über die Elektronenstruktur und die Geometrie bei den Molekülen, insbesondere freier Radikaler“

1973

Ernst Otto Fischer

„für seine bahnbrechenden unabhängig voneinander geleisteten Arbeiten über die Chemie der metallorganischen so genannten Sandwich-Verbindungen“

1979

Georg Wittig

„für seine Entwicklung von Bor- beziehungsweise Phosphorverbindungen in wichtigen Reagenzien innerhalb organischer Synthesen“

1988

Johann Deisenhofer

„für die Erforschung des Reaktionszentrums der Photosynthese bei einem Purpurbakterium“

Robert Huber

Hartmut Michel

2007

Gerhard Ertl

„für seine Studien von chemischen Verfahren auf festen Oberflächen“

Nobelpreis für Physik

1901

Wilhelm Conrad Röntgen

„als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat“

1905

Philipp Lenard

„für seine Arbeiten über die Kathodenstrahlen“

1909

Ferdinand Braun

„als Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie“

1911

Wilhelm Wien

„für seine Entdeckungen betreffend die Gesetze der Wärmestrahlung“ (Wiensches Verschiebungsgesetz)

1914

Max von Laue

„für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen beim Durchgang durch Kristalle“

1918

Max Planck

„als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch seine Quantentheorie um die Entwicklung der Physik erworben hat“ (Theorie der Quantisierung)

1919

Johannes Stark

„für seine Entdeckung des Dopplereffekts bei Kanalstrahlen und der Zerlegung der Spektrallinien im elektrischen Feld“ (Stark-Effekt)

1921

Albert Einstein

„für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“

1925

James Franck

„für ihre Entdeckung der Gesetze, die bei dem Zusammenstoß eines Elektrons mit einem Atom herrschen“ (Franck-Hertz-Versuch)

Gustav Hertz

1932

Werner Heisenberg

„für die Begründung der Quantenmechanik, deren Anwendung zur Entdeckung der allotropen Formen des Wasserstoffs geführt hat“

1943

Otto Stern*

„für seine Beiträge zur Entwicklung der Molekularstrahlmethode und die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons“

1954

Max Born*

„für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion“

1954

Walther Bothe

„für seine Koinzidenzmethode und seine mit deren Hilfe gemachten Entdeckungen“

1955

Polykarp Kusch*

„für seine genaue Bestimmung des magnetischen Moments im Elektron“

1961

Rudolf Mößbauer

„für seine Forschungen über die Resonanzabsorption der Gammastrahlung und seine damit verbundene Entdeckung, die den Namen Mößbauer-Effekt trägt“

1963

J. Hans D. Jensen

„für ihre Entdeckung der nuklearen Schalenstruktur“

Maria Goeppert-Mayer*

1967

Hans Bethe*

„für seinen Beitrag zur Theorie der Kernreaktionen, insbesondere seine Entdeckungen über die Energieerzeugung in den Sternen“

1985

Klaus von Klitzing

„für die Entdeckung des so genannten quantisierten Hall-Effekts“

1986

Gerd Binnig

„für seine Konstruktion des Rastertunnelmikroskops“

1986

Ernst Ruska

„für sein fundamentales Werk in der Elektronenoptik und für die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops“

1987

Johannes Georg Bednorz

„für seine bahnbrechende Entdeckung von Supraleitung in keramischen Materialien“

1988

Jack Steinberger*

„für seine grundlegenden Experimente über Neutrinos - schwach wechselwirkende Elementarteilchen mit verschwindender oder sehr kleiner Ruhemasse“

1989

Wolfgang Paul

„für seine Entwicklung der Paul-Falle, eines elektrischen Vierpolfeldes zum Einschluss und zur Untersuchung weniger Ionen oder Elektronen über genügend lange Zeit“

1989

Hans Georg Dehmelt*

„für die Entwicklung der Penning-Falle zum Einschluss von Ionen oder Elektronen, um deren Eigenschaften mit großer Genauigkeit zu erforschen“

1998

Horst L. Störmer

„für seine Entdeckung einer neuen Art von Quantenflüssigkeit mit fraktionell geladenen Anregungen“

2000

Herbert Kroemer

„für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik“

2001

Wolfgang Ketterle

„für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen, und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate“

2005

Theodor W. Hänsch

„für Beiträge zur Entwicklung der laserbasierten Präzisionsspektrographie, einschließlich der Technik des optischen Frequenzkamms“

2007

Peter Grünberg

„für die Entdeckung des Riesenmagnetwiderstands (GMR)“

Nobelpreis für Physiologie oder Medizin

1901

Emil von Behring

„für seine Arbeiten über Serumtherapie und besonders für deren Anwendung gegen Diphtherie, mit denen er der medizinischen Wissenschaft neue Wege erschloss und dem Arzt eine erfolgreiche Waffe im Kampf gegen Krankheit und Tod gegeben hat“

1905

Robert Koch

„für seine Untersuchungen und Entdeckungen auf dem Gebiet der Tuberkulose“

1908

Paul Ehrlich

„als Anerkennung seiner Arbeiten über die Immunität“

1910

Albrecht Kossel

„in Anerkennung des Beitrages, den seine Arbeiten über Eiweißstoffe einschließlich der Nukleine für unsere Kenntnis der Chemie der Zelle geleistet haben“

1922

Otto F. Meyerhof

„für seine Entdeckung des Verhältnisses zwischen Sauerstoffverbrauch und Milchsäureproduktion im Muskel“

1931

Otto H. Warburg

„für die Entdeckung der Natur und der Funktion des Atmungsferments“

1935

Hans Spemann

„für die Entdeckung des Organisator-Effekts im embryonalen Entwicklungsstadium“

1936

Otto Loewi

„für seine Entdeckungen bei der chemischen Übertragung der Nervenimpulse“ (Dalesches Prinzip)

1939

Gerhard Domagk

„für die Entdeckung der antibakteriellen Wirkung des Prontosil“

1945

Ernst Boris Chain*

„für die Entdeckung des Penizillins und seiner Heilwirkung bei verschiedenen Infektionskrankheiten“

1953

Hans Adolf Krebs*

„für seine Entdeckung des Zitronensäurezyklus“

1953

Fritz Albert Lipmann*

„für seine Entdeckung des Coenzyms A und dessen Bedeutung für den Zwischenstoffwechsel“

1956

Werner Forßmann

„für seine Entdeckungen zur Herzkatheterisierung und zu den pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem“

1964

Feodor Lynen

„für ihre Entdeckungen über den Mechanismus und Regulation des Stoffwechsels von Cholesterin und Fettsäuren“

Konrad Bloch*

1970

Bernard Katz*

„für seine Entdeckungen der Signalsubstanzen in den Kontaktorganen der Nervenzellen und der Mechanismen für ihre Lagerung, Freisetzung und Inaktivierung“

1973

Karl von Frisch

„für seine Entdeckungen zur Organisation und Auslösung von individuellen und sozialen Verhaltensmustern“

1984

Georges J. F. Köhler

„für Theorien über den spezifischen Aufbau und die Steuerung des Immunsystems und für die Entdeckung des Prinzips der Produktion von monoklonalen Antikörpern“

1991

Erwin Neher

„für ihre Entwicklung einer Methode zum direkten Nachweis von Ionenkanälen in Zellmembranen zur Erforschung der Signalübertragung innerhalb der Zelle und zwischen den Zellen“

Bert Sakmann

1995

Christiane Nüsslein-Volhard

„für ihre grundlegenden Erkenntnisse über die genetische Kontrolle der frühen Embryoentwicklung“

1999

Günter Blobel*

„für die Entdeckung der in Proteinen eingebauten Signale, die ihren Transport und die Lokalisierung in der Zelle steuern“

2008

Harald zur Hausen

„für seine Entdeckung der Auslösung von Gebärmutterhalskrebs durch humane Papillomviren“

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften

1994

Reinhard Selten

„Für ihre grundlegende Analyse des Gleichgewichts in nicht-kooperativer Spieltheorie“

Albrecht Dürer, ein deutscher Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker

Martin Luther, der theologische Urheber und Lehrer der Reformation

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, ein Schriftsteller der Romantik, Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist

Brüder Grimm (Jacob und Wilhelm Grimm), Sprachwissenschaftler und Sammler von Märchen, „Gründungsväter“ der Deutschen Philologie bzw. Germanistik

Friedrich Nietzsche, ein deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe

Wilhelm Conrad Röntgen, ein deutscher Physiker

Wilhelm von Humboldt, ein deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin

Alexander von Humboldt, ein deutscher Naturforscher

Willy Brandt, ein deutscher sozialdemokratischer Politiker

Max Planck, ein deutscher Physiker

Carl Bosch, ein deutscher Chemiker, Techniker und Industrieller

Thomas Mann, ein deutscher Schriftsteller

Heinrich Böll, ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer

Günter Grass, ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker

Albert Einstein, ein theoretischer Physiker

Heinrich Hertz, ein deutscher Physiker

Carl Benz, ein deutscher Ingenieur und Automobilpionier

Bertolt Brecht, ein deutscher Dramatiker und Lyriker

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