Weihnachten

Weihnachten ist das größte Fest der Christen aller Well. An diesem Tag, am 25. Dezember feiern die katholische und protestantische Kirche die Christusgeburt. Die russische orthodoxe Kirche begeht dieses Fest zwei Wochen später — am 7. Januar.

Vier Sonntage vor Weihnachten beginnt der Advent. Die Adventszeit hat in Deutschland eine nicht wenigere Bedeutung als Weihnachten selbst. Seit dieser Zeit, also seit Mitte November sind viele Städte mit Tannenbäumen und Lichterketten geschmückt. Viele Familien kaufen einen Adventskranz mit vier Kerzen. Jeden Sonntag wird eine neue Kerze angezündet. Die Kinder besorgen einen Adventskalender, wo sich 24 kleine Türen befinden. Bis zum Heiligabend öffnen sie jeden Tag eine Tür und finden dahinter ein kleines Geschenk, z. B. eine Süßigkeit. Überhaupt, was die Kost betrifft, so werden in der Adventszeit viele Lebkuchen und Plätzchen gebacken, so viele, dass es draußen überall nach Gewürzen riecht. Die bekannteste Speise ist der Stollen — ein Kuchen mit Rosinen und Mandeln. Ein wichtiger Tag, besonders für die Kinder ist der 6. Dezember — der Nikolaustag. Alle Kinder stellen am Abend ihre Schuhe vor die Tür und am Morgen finden dort Geschenke.

Zu Weihnachten versammelt sich die ganze Familie, das ist also ein Familienfest. Traditionelle Speisen auf dem Tisch sind Gans, Stollen, Lebkuchen, Gebäck. Es gibt eine althergebrachte Sitte, zu Weihnachten einander zu bescheren. Für den Verkauf der Bescherungen werden in vielen Städten Christmärkte veranstaltet. Der bekannteste Weihnachtsmarkt ist der "Christkindlmarkt" in Nürnberg. Laut der Statistik verkauft man in der Weihnachtswoche doppelt so viel Waren als gewöhnlich. Die Kleinen finden unter Weihnachtsbäumen die Geschenke und glauben, dass der Weihnachtsmann sie ihnen bringt.

An Weihnachten werden viele Weihnachtslieder gesungen. Besonders populär sind "Stille Nacht, heilige Nacht", "O du fröhliche", "Morgen kommt der Weihnachtsmann", "Ein kleiner weißer Schneemann" ("Jingle Bells" in Deutsch) und viele andere.

Die Weihnachten krönen also in der katholischen Welt das Jahr und für die orthodoxe Kirche ist das das erste Fest des neuen Jahres.

Neujahr

Wenn man im Kalender das Datum "der 31. Dezember" sieht, bedeutet das nur das Einzige: Das Neujahr ist schon da. In Deutschland ist dieses Fest sehr beliebt. Es heißt dort das Silvester und wird in jeder Familie feierlich begangen. Doch zum Unterschied von Russland hat dieses Fest wenigere Bedeutung als Weihnachten. Eines der anerkannten Symbole des Neujahrsfestes ist der geschmückte Tannenbaum. Nebenbei gemerkt: Der Brauch die Tannen zu schmücken stammt gerade aus Deutschland. Das Neujahr hat in Deutschland noch einige Glückssymbole, die meistens auf Postkarten dargestellt werden. Das sind der Schornsteinfeger, das vierblättrige Kleeblatt und das Glücksschwein. Zu Silvester trinkt man traditionsgemäß Sekt und macht man Feuerwerke. An diesem Tag wünschen die Menschen einander "Ein glückliches Neujahr!", "Viel Glück im Neujahr!" und "Guten Rutsch ins Neujahr!" Silvester ist ein schönes und lustiges Fest. Die Menschen vergnügen sich, tanzen und singen.

Fasching und Karneval

Fasching, Karneval und Fastnacht — das bedeutet Winterende. Diese Bräuche sind schon vor dem Christentum entstanden. Die Menschen wollten die Kälte und die Geister des Winters vertreiben. Die Bräuche sind unterschiedlich, aber zwei Dinge sind immer dabei: Lärm und Masken. Besonders schön und intensiv feiert man am Rhein — in Mainz, Köln, Düsseldorf.

Ostern

Nach Weihnachten ist Ostern das zweitwichtigste Fest im Kalender der deutschsprachigen Länder. Wie bekannt wird dieses große religiöse Fest von allen Christen der Welt im Frühling — im März oder im April gefeiert. Das ist das Fest der Auferstehung des Christus. Dem Ostern geht die Karwoche voraus. In dieser Zeit fasten alle Gläubigen und am Karfreitag essen auch viele nicht besonders fromme Menschen kein Fleisch.

Ostern hat in Deutschland seine Symbole: Das sind Osterei und Osterhase. Eier und Hasen sind seit Mittelalter Symbole der Fruchtbarkeit. Jedermann weiß, was ein Osterei ist — ein schön bemaltes, hart gekochtes Ei. Wann eigentlich das Bemalen der Eier begann, weiß niemand genau. Es gibt einen frühen Beleg, der aus dem Jahre 1553 stammt, aber sicher hat man Eier zu Ostern noch früher bemalt.

Dieses Fest hat in Deutschland seine Traditionen. Die Eltern verstecken Ostereier und verschiedene Süßigkeiten irgendwo im Haus oder im Garten, und am Ostermorgen suchen die Kinder diese Geschenke, die, wie sie glauben, der Osterhase ihnen bringt. Außer diesem gibt es noch viele alte Osterbräuche. Zum Beispiel — das Osterwasser. Am Ostermorgen vor Sonnenaufgang geht man zu einem Bach und holt man nach Hause Wasser. Das Wichtigste dabei ist nicht einmal zu sprechen oder zu lachen, sonst wird nichts daraus. Wenn man sich später mit diesem Wasser wäscht, so bleibt man das ganze Jahr schön, jung und gesund.

Die Schüler haben Osterferien. Sie haben diesen Feiertag sehr gern. Sie kaufen buntbemalte Eier, Hasen aus Schokolade. Einige Kinder bemalen die hartgekochten Eier selbst und verstecken sie. Ihre Geschwister und Freunde müssen sie suchen. Das ist sehr lustig.

Ostern ist das Fest des Frühlings, der Wiedergeburt und der Hoffnung auf die Zukunft, also eines der ältesten und hellsten Feste im Kalender der katholischen und orthodoxen Kirchen.

Pfingsten

Der Name Pfingsten leitet sich ab vom griechischen Wort „Pentekoste“ = der fünfzigste (Tag nach Ostern). Gefeiert wird an diesem Tag die „Ausgießung des Heiligen Geistes“ und der „Gründungstag der Kirche“. Grundlage für dieses religiöse Fest ist der biblische Bericht, Apostelgeschichte über das „Pfingstwunder“: Menschen verschiedenster Sprachen konnten sich ohne Dolmetscher verständigen und „in allen Zungen reden“. Wahrscheinlich aus vorchristlicher Zeit stammt der Brauch, Hauseingänge mit grünen Zweigen zu schmücken. Man schmückt auch die Haustüre mit grünen Zweigen. Dieser Brauch ist vor allem in ländlichen Gebieten üblich.

Tag der Deutschen Einheit

Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist laut Einigungsvertrag seit 1990 Deutschlands Nationalfeiertag, da an diesem Datum die Deutsche Wiedervereinigung vollzogen wurde. Der 3. Oktober ist ein gesetzlicher Feiertag der Bundesrepublik Deutschland. Der Tag der Deutschen Einheit ist gleichzeitig Jahrestag der Gründung der fünf Neuen Länder.

Traditionell wird für diesen Tag ein Bürgerfest organisiert, bei dem sich auf der sogenannten „Ländermeile“ die Länder und die Regierung vorstellen. Seit einigen Jahren finden am Brandenburger Tor und der Straße des 17. Juni in Berlin an diesem Tag Veranstaltungen wie Konzerte statt. Moscheevereine laden seit 1997 am Tag der Deutschen Einheit zum Tag der offenen Moschee ein, um das Selbstverständnis der beteiligten Muslime als Teil der deutschen Gesellschaft auszudrücken.

Weihnachtsbaum

Weihnachtsmann

Adventskranz

Adventskalender

Christkindlesmarkt Nürnberg

Silvester-Feuerwerk

Ostereier

Osterhase

Karnevalsumzug

Die Feierlichkeiten des Tages der deutschen Einheit am Brandenburger Tor in Berlin, 2004

Сделать бесплатный сайт с uCoz